Termine

So. 25. Jun. - Pfarrfest
(Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena)

Mo. 26. Jun. - Ortsbegehung
(Freie Wählergemeinschaft FWG)

Di. 27. Jun. - Gemeinderat
(Ortsgemeinde Weiler)

Sa. 01. Jul. - Zeltlager
(Turnverein 1886 Weiler e.V.)

Fr. 07. Jul. - Meditative Abendwanderung
(Katholische Frauengemeinschaft)

So. 09. Jul. - Vereinsgrillen
(Rhein-Nahe-Wanderer 1986 e.V.)

Do. 13. Jul. - Fahrt zu Adler nach Haibach, Besuch Flughafen Frankfurt
(Gesellschaft der Heimatfreunde Weiler e.V.)

Fr. 14. Jul. - 3. Tennis Cup of Wine
(Tennisclub Weiler e.V.)

Fr. 21. Jul. - Weilerer Kerb
(Ortsgemeinde Weiler)

"Ich darf Sie alle ganz herzlich begrüßen und Ihnen und Ihren Familien ein gutes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2013 wünschen. Ich begrüße Sie auch im Namen der Beigeordneten sowie der Damen und Herren des Gemeinderates von Weiler und freue mich, dass Sie so zahlreich zu diesem Neujahrsempfang gekommen sind.



Erlauben Sie mir, einige Gäste besonders zu begrüßen:
Ich heiße den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, Herrn Franz-Josef Riediger,
herzlich willkommen. Ein herzliches Willkommen an den Beigeordneten der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, Herrn Walter Heinz. Ich begrüße meinen Amtsvorgänger Erwin Owtscharenko mit seiner Frau Ulla. Von ganzem Herzen begrüße ich unsere Ehrenbürger Herrn Ewald Rittweiler mit Gattin und Herrn Franz Kellermeier. Ein herzliches Willkommen an den Ersten Kreisbeigeordneten Herrn Adam Schmitt mit Ehefrau.

Ich begrüße des Weiteren alle Vertreter
der Schule,
des Kindergartens,
der katholischen sowie evangelischen Kirchengemeinde,
der Feuerwehr,
Ein herzliches Willkommen an alle Vertreter unserer schlagkräftigen und engagierten Vereine und Institutionen.
Ich freue mich, dass ihr alle hier seid.

Ich danke all den Genannten und auch den Nichtgenannten, dass Sie gekommen sind, um mit uns das neue Jahr zu begrüßen.

Herzliche Grüße möchte ich an unsere Partnergemeinde Sona/Lugagnano richten und den dort lebenden Menschen ein gutes Jahr 2013 wünschen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

die besinnliche Weihnachtszeit ist vorbei, das neue Jahr hat begonnen. Wir konnten ein wenig inne halten, verschnaufen und Bilanz ziehen.
Ich hoffe, Sie alle können auf ein gutes Jahr 2012 zurückblicken: Auf Wünsche, die in Erfüllung gegangen sind und auf Anstrengungen, die sich gelohnt haben. Für manche von uns ist der Rückblick aber auch mit schmerzlichen Erinnerungen verbunden: an den Verlust lieber Menschen, an Schicksalsschläge oder an Hoffnungen, die unerfüllt geblieben sind. Vor allem diesen Menschen wünsche ich von Herzen Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit.

Auf jeden Fall liegt ein ereignisreiches und aufregendes „kommunales“ Jahr 2012 hinter uns. Aus meiner Sicht kann ich sagen, dass das erste Jahr meiner Amtszeit wie im Flug verging. Angesichts der Tatsache, dass diese verkürzte Amtszeit in gut einem Jahr bereits schon wieder endet, wird mir die Schnelllebigkeit unserer Zeit erst richtig bewusst.

Schauen wir kurz in das Jahr 2012 zurück. Die Höhepunkte in der Gemeinde und die Arbeitsschwerpunkte in der Gemeindeverwaltung sind uns noch präsent:

Ein Höhepunkt war zweifelsfrei die Feier der zehnjährigen Partnerschaft zwischen der Gemeinde Sona in der Provinz Verona und der Ortsgemeinde Weiler im letzten Jahr. Eine mehr als 140 Personen zählende Gruppe war mit 2 Bussen und zum Teil mit dem Flieger nach Italien aufgebrochen, um dieses Partnerschaftsjubiläum gebührend zu feiern.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde im Rathaus von Sona die Partnerschaft erneut besiegelt. Abends fand sich die Gesellschaft im Festzelt ein, genoss die landestypischen Speisen und Getränke. Zum krönenden Abschluss dieses Tages lud der Musikverein Weiler zu einem Konzert ein. Die Musikerinnen und Musiker zeigten auch in dem Gottesdienst am nächsten Morgen ihr ganzes Können. Danke an die Musikerinnen und Musiker und Danke an den Dirigenten, Herrn Jörg Thommes, ihr habt Weiler in würdigem Maß vertreten. Ich bin stolz, dass wir einen solch motivierten und leistungsstarken Musikverein in Weiler haben.

Die Tage in Italien sind allen in sehr guter Erinnerung geblieben und so freuen wir uns in diesem Jahr auf den Gegenbesuch unserer italienischen Freunde, denn im Jahr 2013 feiern wir das 10 jährige Jubiläum der Gegenzeichnung der Partnerschaftsurkunde hier in Weiler.

Den Gegenbesuch der kommunalen Vertreter aus Sona erwarten wir in diesem Jahr zum Dorffest in der Zeit vom 13 – 15. September.

Doch zurück zu unserem kurzen Jahresrückblick:
Ich hatte das 2012 Jahr für mich persönlich unter folgendes Motto gestellt:

„Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche“

Eines meiner Ziele ist und bleibt die Konsolidierung der Gemeindefinanzen. Zu diesem Thema passt ein Zitat von Ludwig Erhard, er hat gesagt: „ Mit dem Reichtum fertig zu werden ist auch ein Problem“. Dieses Problem haben wir seit Jahren nicht mehr. Wie auch in anderen Kommunen sind wir von einem ausgeglichenen Haushalt immer noch weit entfernt. Hohe Abschreibungen einerseits, geringe Spielräume für Investitionen andererseits – das sind Probleme mit denen wir zurechtkommen müssen.

Dennoch sind wir bei den Konsolidierungsbemühungen auf einem guten Weg:

1. Im vergangenen Jahr ist es gelungen, sämtliche Grundstücke im Gewerbegebiet „Duhlwiesen“ zu verkaufen. Zwar gestalteten sich die Grundstücks- und vor allem die Preisverhandlungen durchaus anspruchsvoll, aber das liegt in der Natur der Sache. Dabei ging es mir nicht um eine schnelle Vermarktung der Grundstücke, nein ganz im Gegenteil. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, dass sich innovative und wirtschaftlich gesunde Unternehmen ansiedeln. Durch den Rückfluss der von der Gemeinde vorfinanzierten Grundstücks- und Erschließungskosten gelingt es uns allerdings, unseren Kassenkredit spürbar zu reduzieren. Die ersparten Zinsen aus dieser Kreditrückführung entlasten zudem unsere Ausgabenseite.

Das Ganze hat aber auch noch einen weiteren positiven Effekt:
Die Gemeinde Weiler erhofft sich aus den Neuansiedlungen von Gewerbebetrieben auf mittlere und lange Sicht höhere Gewerbesteuereinnahmen. Die Zahlen aus dem aktuellen Haushalt unterstreichen diese Bedeutung, denn bereits jetzt resultieren gut 1/3 unserer gesamten Steuereinnahmen aus der Gewerbesteuer.

2. In die Rubrik der Haushaltskonsolidierung passt auch die Teilnahme der OG Weiler am Entschuldungsfonds (EF) des Landes Rheinland-Pfalz. Darüber könnte man jetzt ein eigenes Referat halten, aber ich beschränke mich auf die wichtigsten Eckdaten:
Es handelt sich hier um eine Fördermaßnahme des Landes Rheinland-Pfalz.
Über diesen Förderfonds können ausschließlich Kredite, die der Liquiditätssicherung dienen, entschuldet werden. Die Ortsgemeinde hat solche Verbindlichkeiten in Form eines Kassenkredites bei der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe.

Es liegt in der Natur der Sache, dass jeder Kredit natürlich auch irgendwann zurückgezahlt werden muss. Je schneller die Rückzahlung erfolgen kann, umso besser.
Jede Tilgung minimiert das Risiko steigender Zinsen und senkt die Ausgaben für die Zinszahlungen.
Hätte die OG Weiler nicht am EF teilgenommen, müsste der gesamte Kassenkreditbestand, der nicht durch Anlagen im Bau gedeckt ist, ausschließlich aus Einnahmen der OG zurückgezahlt werden. Das würde uns schwer fallen, denn wir haben diese Liquidität leider nicht ohne weiteres übrig.

Durch die Teilnahem am Entschuldungsfonds hilft uns nun das Land in Form der Fördergelder bei der Rückzahlung. Vereinfacht ausgedrückt: Für jeden Euro Eigenanteil erhält die Gemeinde 2 weitere Euro an Zuschussmitteln, und das über 15 Jahre hinweg.
Nach Ablauf dieser 15 Jahre kommen somit insg. 342.000,-- Euro an Zins- und Tilgungsleistungen zusammen. Angesichts dieser Zahlen ist eine Teilnahme aus meiner Sicht eine Chance, die es zu nutzen gilt. 342.000,-- Euro mögen für den einen oder anderen ein unerheblicher Betrag sein, für mich ist er das nicht.

Dass die Kommunalaufsicht uns wegen der Teilnahme am Entschuldungsfonds am „Gängelband“ führt, sehe ich ganz und gar nicht. Solange die OG Weiler keinen ausgeglichenen Haushalt vorweisen kann, spricht die Kommunalaufsicht sowieso bei jeder Investition mit.

Die Teilnahme der OG Weiler an dieser Fördermaßnahme des Landes fand leider keine einhellige Zustimmung im Gemeinderat, konnte aber mehrheitlich beschlossen werden. Ich bin auf jeden Fall davon überzeugt, dass es eine richtige und vernünftige Entscheidung zum Wohl unserer Gemeindefinanzen war.

3. Das wir der Realisierung des Baugebietes „Langgewann“ ein gutes Stück näher gekommen sind, hat Einiges an Energie und Beharrlichkeit gekostet. Das zur Entwässerung des Oberflächenwassers dringend benötigte Grundstück konnte im Frühjahr des letzten Jahres angekauft werden. Da im ursprünglichen Bebauungsplan allerdings ein anderes Grundstück für die Entwässerung vorgesehen war, musste der Bebauungsplan in diesem Segment geändert werden.
Derzeit läuft die Ausschreibung der Erschließungsarbeiten. Sobald die Submission erfolgt ist, werden die Arbeiten vergeben und die Erschließung des Baugebietes kann endlich beginnen.
Wir planen, dass im Frühjahr dieses Jahres die Arbeiten in Angriff genommen werden.
Es entstehen 9 attraktive Baugrundstücke, die allesamt bereits mit Kaufreservierungen belegt sind.
Auch hier wird durch den Verkauf der Bauplätze der bereits von der Gemeinde vorfinanzierte Ankauf des Baugrundes wieder in die Gemeindekasse zurückfließen, um auch hier unsere Kassenkreditverbindlichkeiten deutlich zu entschulden.

Unabhängig von den Konsolidierungsmaßnahmen haben wir noch folgende Projekte umsetzten können:

4. Auf dem Friedhof wurden die Friedhofswege saniert und ein barrierefreier Zugang zur Urnenwand konnte hergestellt werden

5. Die Gehwege im 3. und letzten Abschnitt der Mannesmannstraße, zwischen der Einmündung der Straße „Auf der Trift“ und dem Weg zu den „Dachslöchern,wurden hergestellt. Zeitgleich mit dieser Maßnahme wurde auch

6. der letzte Abschnitt der Außengebietsentwässerung fertiggestellt.

7. Die Sanierungsarbeiten in der „Alt Schul“ im Innenbereich sind in vollem Gang. Die Arbeiten rund um die Herrichtung der ehemaligen Wohnung „Matthes“ zum neuen Proberaum des Musikvereins, sowie die Herrichtung der Toiletten im Erdgeschoß, nehmen immer mehr Gestalt an.
Der nächste Abschnitt der Innensanierung wird nach dem Umzug des Musikvereins in Angriff genommen. Der jetzige Proberaum in Gebäudetrakt des „Rathauses“ soll zum Konferenz-, und Sitzungsraum für die Gemeindeverwaltung umgewidmet werden.

8. Nachdem wir Ende Mai 2012 die Zusage für die beantragten I-Stockmittel des Landes erhielten, haben wir den Ausbau der Mühestraße zügig auf den Weg gebracht. Nach zwei Anliegerversammlungen und 3 Sitzungen des Bauausschusses hat der Gemeinderat in der letzten Sitzung des Rates die Aufträge an die Baufirmen vergeben. Baubeginn soll nach Ende der Winterperiode, voraussichtlich Ende März diesen Jahres sein.
Diese Leistungsbilanz des Jahres 2012 kann sich meines Erachtens durchaus sehen lassen.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei meinen drei Beigeordneten, Herrn Christian Altenhofen, Herrn Peter Zimmermann und Herrn Werner Bappert.
Ich bedanke mich bei Euch, für die Unterstützung im letzten Jahr. Jeder von Euch bringt seine speziellen Fähigkeiten ein, der eine mehr, der andere weniger, je nach individuellen Möglichkeiten.
Die Zusammenarbeit ist vertrauensvoll und angenehm.
Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, dieses Arbeitsklima aufzubauen, dies gilt auch für die Arbeit im Gemeinderat und in den gemeindlichen Ausschüssen.

Auch aus der Sicht der Ortsvereine war 2012 ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr.

Der Männergesangverein Liederkranz 1886 e.V. hat die Feierlichkeiten rund ums 125 Jährige Vereinsjubiläum mit dem Jubiläumskonzert „Querbeet“ und der „Nacht der Chöre“ beendet und das Buch zum Vereinsjubiläum ist noch rechtzeitig vor Ende des Jubiläumsjahres fertig geworden.

Ansonsten war das Jahr 2012 im Hinblick auf Vereinsjubiläen eher unspektakulär. Die Ortsvereine haben sich jedoch in gewohnter Weise zum Wohl unserer Dorfgemeinschaft in vielfältiger Weise eingebracht. Das diesjährige Dorffest war auch in finanzieller Hinsicht nach längeren Durststrecken wieder ein Erfolg. Rund 6.000,-- Euro sind als Erlös erwirtschaftet worden.

Ich schätze die Arbeit der vielen Menschen, die an der Vorbereitung und Durchführung vieler Veranstaltungen beteiligt waren. Ohne diese vielen Aktiven und ehrenamtlich Tätigen wäre unser Weiler nicht das, was es ist:
eine über Generationen und Kulturen hinaus intakte Dorfgemeinschaft.

Das macht mich als Bürgermeisterin stolz und ich bin mir sicher, dass dies auch im neuen Jahr so bleiben wird.
Der Blick auf den Veranstaltungskalender 2013 verspricht viele interessante Veranstaltungen und ich bin mir sicher, dass aufgrund der großen Anzahl von Angeboten für jeden etwas Passendes dabei ist. An dieser Stelle möchte ich der Fa. Zaun-Zar und hier ganz besonders, Herrn Oliver Kreusel, herzlich für die Unterstützung danken. Die Druckkosten für den Kalender werden auch in diesem Jahr von der Fa. Zaun-Zar übernommen.

Lassen Sie mich nun einen Blick auf das vor uns liegende Jahr 2013 richten. Was wird uns dieses neue Jahr bringen? Was haben wir uns vorgenommen?

Aufgrund der Probleme in der Eurozone erwarten die Experten für 2013 in Deutschland nur ein schwaches Wirtschaftswachstum. Die Wachstumsprognosen für das kommende Jahr liegen innerhalb einer Bandbreite von 0,3 % bis 1,00 %.
Erst in der zweiten Jahreshälfte 2013 rechnet man mit einer Erholung.
Die Euro-Krise – mit ihr steht und fällt die Wirtschaft. Aber sie ist ja eigentlich gar keine „Euro-Krise“, sondern eine Staatsschuldenkrise.
Es wird in hohem Maß davon abhängen, ob und wie die angeschlagenen Euroländer, wie Griechenland, Spanien, Frankreich und Italien, diese Krise meistern.

Die deutsche Wirtschaft ist im Vergleich zur Eurozone noch gut aufgestellt, wird allerdings in hohem Maß durch die Entwicklung im Euroraum beeinflusst.

In Weiler gehen wir für das Jahr 2013 von stabilen Steuereinnahmen aus. In Zahlen ausgedrückt rechnen wir mit insg. rund 2 Mio Steuereinnahmen.

In der Dezembersitzung des vergangenen Jahres, hat der Gemeinderat –im Übrigen einstimmig- den Haushaltsplan für das Jahr 2013 - verabschiedet. Damit wurden die Voraussetzungen zur Realisierung notwendiger Projekte geschaffen:

Das Thema „Baulanderschließung“ ist mir sehr wichtig.
Die Ortsgemeinde braucht dringend baureife Grundstücke im eigenen Bestand, damit Bauwillige nicht weiter in Nachbargemeinden ausweichen müssen.
Dies ist eine wichtige Maßnahme, um dem demografischen Wandel, der auch an Weiler nicht vorbei geht, zu begegnen.

Durch die Schaffung neuer Baugebiete möchten wir jungen Familien die Möglichkeit schaffen, sich in Weiler anzusiedeln. So sichern wir auch zukünftig den Bestand unseres Kindergartens und der Grundschule.

Um dies zu schaffen werden wir

1. das Baugebiet „Vorderer Kries“ weiter voranbringen. Es ist im letzten Jahr gelungen, alle Grundstücke im Plangebiet anzukaufen. Dies war kein Kinderspiel in Anbetracht der Tatsache, dass 4 der im Baugebiet liegenden Parzellen im Eigentum je einer Erbengemeinschaft waren.

Wir werden jetzt das Bebauungsplanverfahren auf den Weg bringen und hoffen auf eine zügige Durchführung. Die finanziellen Mittel für den Ankauf der Grundstücke und für die Erschließung stehen im Haushalt 2013 bereit.

Es entstehen rund 25 Baugrundstücke. Auch hier ist die Liste der Bauinteressenten groß, viele warten bereits seit Jahren auf ein baureifes Grundstück in Ihrer Lieblingsgemeinde.

Aber wir dürfen dabei den Altbestand an Bausubstanz nicht aus den Augen verlieren. Zu einer kontinuierlich wachsenden Gemeinde gehört aus meiner Sicht unbedingt auch die Erhaltung und die Wiederbelebung unseres historisch gewachsenen Ortsmittelpunktes. In diese Richtung zielt unter Anderem das erst vor kurzem fortgeschriebene Dorferneuerungskonzept.

2. Ein deklariertes Ziel dieses Konzeptes ist die Wiederbelebung des Ortskernes rund um unsere Kirche und den Platz „Am Römer“. Daher haben wir alle Anstrengungen unternommen, dass die Neugestaltung des Kirchvorplatzes endlich umgesetzt werden soll.

Nachdem der Antrag auf Zuschuss aus Mitteln der Dorferneuerung nun bereits zweimal abgelehnt wurde, hoffen wir beim dritten Anlauf auf den notwendigen Erfolg und auf die Bewilligung der Zuschussmittel.

Wir haben unsere Hausaufgaben dieses Mal erledigt. Hoffentlich macht uns nun die Haushaltsschieflage des Landes keinen Strich durch die Rechnung.

Für uns steht jedenfalls fest, dass wir dieses Projekt nur mit den Fördermitteln angehen können und werden. Sollte der Zuschuss erneut verweigert werden, müsste dieses Vorhaben in weite Zukunft verschoben werden.
Es wäre allerdings ein wichtiges Signal an alle, die sich bisher hoch motiviert in den Arbeitsgruppen der Dorferneuerung eingebracht haben, wenn eines der vielen Projektvorhaben realisiert werden könnte.

3. Der Erhalt unseres Lebensmittelmarktes am Standort Weiler wird unsere besondere Aufmerksamkeit erfordern. Dies ist eine ganz wichtige Maßnahme zur Erhaltung und Förderung der Infrastruktur unserer Heimatgemeinde.

4. Ein großer Betrag im Haushalt 2013 ist für die Sanierung des Hallendaches über dem Sportlertrakt der Rhein-Nahe eingeplant. Die Halle ist 1980 gebaut und das Flachdach über dem Sportlertrakt ist nach 32 Jahren irreparabel undicht und somit kaputt. Auch die Wärmedämmung des alten Flachdaches entspricht in keiner Weise den heute gültigen Standards und bedarf dringend einer Sanierung. Damit wir diese Investition stemmen können, haben wir einen Zuschuss aus Mitteln des Investitionsstockes des Landes Rheinland-Pfalz, beantragt.

Im Übrigen wird uns die Erhaltung der Bausubstanz unserer Rhein-Nahe-Halle auch in den nächsten Jahren begleiten. Hier stehen über kurz oder lang die Erneuerung der Heizung und die Erneuerung des Entlüftungssystems an.
Überhaupt nicht weiterdenken möchte ich den Gedanken, dass auch das Flachdach über dem großen Hallenteil, sanierungsbedürftig werden könnte.
Dennoch sind wir einer Meinung, dass die Halle für den Erhalt und die Entwicklung unserer Dorfgemeinschaft unverzichtbar ist, und dass die Maßnahmen zur Erhaltung der Bausubstanz alternativlos sind.

5. Wir haben einen Etat zur maschinellen Aufrüstung unseres Bauhofes eingeplant. In diesem Zusammenhang möchte ich noch erwähnen, dass im letzten Jahr der Bauhof personell geschrumpft ist. Durch den Weggang von Herrn Welsch sind wir jetzt wieder bei einer Stammmannschaft von 3 Personen angelangt. In Anbetracht des stetig steigenden Arbeitsanfalles und vor dem Hintergrund hoher Kosten, sind wir gerade im Segment Bauhof, um eine Zusammenarbeit mit anderen Kommunen bestrebt. Zurzeit gibt es erste Gespräche mit der Stadt Bingen mit dem Ziel eine interkommunalen Zusammenarbeit anzustreben.

6. Wichtig ist mir auch die Wiederbelebung unseres „Jugendrates“ Die Amtszeit des letzten Rates ist abgelaufen, die Jugendlichen müssen zusammenkommen um sich eine neue Vertretung zu wählen. Das Thema werden wir kurzfristig angehen.

Insgesamt haben wir uns vorgenommen in 2013 einen Betrag von 2,5 Mio Euro in die Infrastruktur von Weiler zu investieren und das – ohne eine Neukreditaufnahme -. Dies ist ein ehrgeiziges Ziel und dass die Erledigung der Vielzahl an Aufgaben einen hohen zeitlichen und auch persönlichen Einsatz erfordert, dürfte jedem klar sein.
Daher bin ich froh, dass die Verwaltungsspitze vertrauensvoll zusammenarbeitet.
Mit vereinten Kräften werden wir die Umsetzung unserer geplanten Maßnahmen angehen, damit wir diese ambitionierten Ziele auch erreichen.
Ich lade jeden von Ihnen hiermit gerne ein, mitzuhelfen. Bringen Sie sich aktiv ein, sei es in den gemeindlichen Ausschüssen oder auch gerne in den verschiedenen Arbeitsgruppen. Sofern Sie Interesse habe,n sprechen Sie mich bitte an, ich freue mich.

Nun komme ich schon langsam zum Ende meiner Rede.
Aber Eines ist mir noch besonders wichtig und dafür bitte ich nochmals um Ihre volle Aufmerksamkeit:

Es ist guter Brauch beim Neujahrsempfang Menschen zu ehren, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich und selbstlos für das Gemeinwohl einsetzen.

Ehrung:
Herrn Erwin Owtscharenko mit dem Wappenschild der Ortsgemeinde Weiler

Ehrung:
Frau Menna Mulugeta mit dem Ortssiegel der Ortsgemeinde Weiler

Liebe Gäste,

ich denke der Worte sind genug gewechselt. Wir sollten nun zum geselligen Teil der Veranstaltung kommen.
Genießen Sie mit mir noch einige Gläser unseres guten Weilerer Weines und probieren Sie die Erzeugnisse der Weingüter Eric Grünewald, Markus Steinberger, Norbert Sturm und Sabine Werkshage. Es ist heute Selbstbedienung angesagt.

Der leckere Sekt, den wir zum Empfang genießen konnten, stammt aus den Kellern unserer Sektmanufaktur Wolfgang Schreml.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Bitte greifen Sie zu, im Foyer hat uns der Mietkochservice Thorsten Harnecker ein leckeres Buffet mit sogenanntem Fingerfood vorbereitet. Ich eröffne hiermit das Buffet und wünsche einen guten Appetit.

Ich wünsche uns allen noch einige gesellige Stunden und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit."