Termine

Do. 23. Mär. - Skiwochenende
(Tennisclub Weiler e.V.)

So. 02. Apr. - Modelleisenbahnbörse
(Modelleisenbahnclub Weiler 1985 e.V.)

So. 02. Apr. - Ortsvereins-Frühstück
(SPD - Ortsverein Weiler)

Mo. 03. Apr. - Mitgliederversammlung
(Freie Wählergemeinschaft FWG)

Sa. 08. Apr. - Theateraufführung
(Malteser Hilfsdienst Weiler)

So. 09. Apr. - Scherenschnitte mit Renate Conrad
(Gesellschaft der Heimatfreunde Weiler e.V.)

Mo. 10. Apr. - Jahreshauptversammlung
(Gesellschaft der Heimatfreunde Weiler e.V.)

Sa. 15. Apr. - Saisoneröffnung / Tag der offenen Tür
(Tennisclub Weiler e.V.)

Fr. 21. Apr. - Ökumenisches Treffen der Senioren
(Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena)

Sa. 22. Apr. - Ortsbegehung
(Ortsgemeinde Weiler)

Di. 25. Apr. - Gemeinderat
(Ortsgemeinde Weiler)

Beim Neujahrsempfang der Ortsgemeinde lud Ortsbürgermeisterin Marika Bell zu guten Gesprächen und einem regen Austausch unter den zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürgern ein. Willkommensgrüße galten dem Ehrenbürger Franz Kellermeier, dem Verbandsbeigeordneten Walter Heinz und Prinzess Schwätzerchen Elena I, die voller Freude ihrer Heimatgemeinde einen ganz charmanten Gruß entbot.

Neujahrswünsche gingen auch an die Partnergemeinde Sona / Verona. Ehe in der Neujahrsansprache die Gemeinde in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beleuchtet wurde, wagte sie einen Blick über Landesgrenzen, wo Menschen auf der Flucht sind und wo Terror allgegenwärtig drohe. Wer unsere Staatsform verächtlich darstelle, meinte Marika Bell sehr pointiert, stelle eine Gefahr für ein friedliches Miteinander dar. Nach den Absagen von Feuerwerk zu Silvester und wegen Terrorwarnungen sei die Gesellschaft gefordert Intoleranz, Hass und Gewalt eine deutliche Absage zu erteilen und für die Werte unseres Landes zu werben, für Persönlichkeitsentfaltung, für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, für Glaubens- und Meinungsfreiheit. Lebhafter Beifall unterstrich diese Aufforderung.

Auf das vergangene Jahr zurückblickend habe man das 30. Dorffestjubiläum gefeiert und neue Formen für die Zukunftsfähigkeit gefunden. Die Besetzung der Pfarrstellen in der Pfarreiengemeinschaft habe die Vakanz beendet und die neuen Geistlichen seien mit der Erklärung angetreten, in die Gemeinschaft hinein zu wachsen. Dem langjährigen Jagdpächter Klaus Jung, der im Frühjahr sein Vertragsrechte aufgegeben hatte, galt Dank und dem neuen Sebastian Weinmann ein Willkommen. Den neuen Mitbürgern der Gemeinde, bislang 6 Flüchtlinge aus Eritrea und Syrien wurde die Hand zum herzlichen Willkommen gereicht. Mit weiteren Zuweisungen müsse gerechnet werden, selbst wenn die Raumnot in Rhein-Nahe im Augenblick nicht akut sei. Zum 50. Geburtstag der Heilig-Kreuz-Grundschule habe die Gemeinde den Spielplatz saniert und Geräte erneuert. Mehr als 1 Jahrzehnt stand ein Mehrgenerationenhaus für Weiler auf der Agenda. Seit 3 Jahren habe man sich von diesem Traum verabschieden müssen. Das Baugebiet „Im Flur“ wurde saniert und baureif gemacht. Dort werden im Laufe des Jahres 2 Mehrfamilienhäuser entstehen und dann insgesamt 20 Mietwohnungen bereitstehen, neue Wohnraumangebote, die in Weiler fehlen. Beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ konnte Weiler im Kreiswettbewerb punkten, beim Bezirksentscheid allerdings war dann „Ende“, wie es vielen Einwohnerstarken Gemeinden widerfährt. Tolle hochwertige Angebote der Ortsvereine haben das musikalische und kulturelle aber auch sportliche Leben in Weiler bereichert, worauf man stolz sein könne.

Zur Gegenwart der 2622 Einwohner zählenden Gemeinde nannte die Ortsbürgermeisterin eine gute Infrastruktur, die es zu stärken und auszubauen gelte, im Lebensmittel- und Gastronomieangebot. Nur durch Unterstützung und Zuspruch könne man dieses Angebot halten. Hier sei jeder besonders gefordert. Auch bei den Bildungseinrichtungen und der Gesundheitsversorgung könne Weiler punkten, wobei die für die Gemeinde unverzichtbare Rhein-Nahe-Halle einer großen Sanierung entgegensehe. In den beiden ersten Bauabschnitten werden für den Sportlertrakt insgesamt 860.000 Euro für Reparaturen, energetische und bauliche Sanierungen an Heizung, Technik und im Sanitärbereich aufgewendet. Womit man gleich den Blick in die Zukunft richte. Der 3. Abschnitt wird 1,3 Millionen für die bauliche und energetische Sanierung von Halle und Foyer kosten. Ein Kostenblock, der nur mit Zuschüssen realisiert werden kann. Hier gibt es gute Signale, diese Herausforderung für die mittlerweile 35 Jahre alte Halle zu stemmen. Für die Sanierung und den Bau eines Cafés im denkmalgeschützten Bellesaal rechne man im Frühjahr mit der Realisierung und für die Erweiterung des Lebensmittelmarktes bestehe Baurecht. Für diese Bauvorhaben erwarte man einen baldigen Startschuss. Für das Baugebiet „Vorderer Kries“ soll es im März mit Erschließungsarbeiten losgehen, damit recht bald 27 junge Familien und Baulustige dort ihr Eigenheim errichten können. Nach den bereits erfolgten Rodungsarbeiten wird mit einer Bauzeit von 6 Monaten zu rechnen sein. Die Eigenentwicklung ist für die Gemeinde die zentrale Herausforderung und der Wunsch in Weiler Neubürger werden zu können, steht natürlich auch in den Planungszielen. Zeitnah wird man auch die neuen Ziele der baulichen Weiterentwicklung der Gemeinde definieren, um dem demographischen Druck maß- und wirkungsvoll Einhalt zu gebieten.

Sie rief am Ende ihrer Neujahrsbotschaft auf, die Zukunft als Chance zu begreifen, die von engagierter Mitarbeit und Ehrenamt getragen auch verwirklicht werden könne.

Für besondere Verdienste um die Gemeinde und das Gemeinwohl wurden von der Ortsbürgermeisterin geehrt, es erhielten das Ortssiegel mit Anstecknadel: Christian Altenhofen war 15 Jahre im Gemeinderat, 3 Jahre Beigeordneter und 12 Jahre Ortsvereinsvorsitzender der CDU, Björn Weirich gehörte dem Rat 10 Jahre an, ist seit 17 Jahren aktiver Fastnachter beim CCW, langjähriges Vorstandsmitglied und seit 5 Jahren Vereinsvorsitzender. Bei der Feuerwehr Weiler war er ebenso aktiv wie als stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart. Dietmar Braun ist seit 38 Jahren Vereinsvorsitzender des TV Weiler und für viele Aufgabenbereiche Initiator und Motivator, ist seit 50 Jahre Mitglied des WCV und seit 1977 aktiver Sänger in der Sängervereinigung seines Wohnortes Langenlonsheim. Rainer Harnecker ist der Malteser in Weiler in Person, 1973 war er Mitbegründer der Ortsgruppe, seit 1980 ist er Ortsbeauftragter einer sehr rührigen Gruppe, die im sozialen Leben und bei der Betreuung alter Mitbürger unverzichtbar ist.

Hier finden Sie eine Bilderstrecke der Veranstaltung.