Termine

Sa. 22. Apr. - Ortsbegehung
(Ortsgemeinde Weiler)

Do. 27. Apr. - Jahreshauptversammlung
(Weilerer Hexen mit Herz)

Fr. 28. Apr. - Jahresausflug ins Sinntal
(Naturschutzgruppe Weiler und Umgebung e.V.)

Fr. 28. Apr. - Jahreshauptversammlung
(Männergesangsverein Liederkranz 1886 Weiler e.V.)

So. 30. Apr. - Maibaumstellen
(Ortsgemeinde Weiler)

Mo. 01. Mai. - Grillfest in der Klamm
(Wanderfreunde Steckeschlääfer)

So. 07. Mai. - Erstkommunion
(Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena)

So. 14. Mai. - Sommerfest
(Freunde der Feuerwehr Weiler)

Mi. 17. Mai. - Fahrt zum Jägerhaus
(Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena)

Do. 18. Mai. - Wallfahrt nach Marienthal
(Katholische Frauengemeinschaft)

Fr. 19. Mai. - Mitgliederversammlung
(CCW - Carneval Club 1956 Weiler e.V.)

Sa. 20. Mai. - Natur am Mittelrhein - Halbtagsexkursion um die Loreley
(Naturschutzgruppe Weiler und Umgebung e.V.)

Die Verleihung des Wappens erfolgte im Jahre 1936 durch den Oberpräsidenten der Rheinprovinz (Rheinpreußen), in Koblenz. Die Nahe war damals nicht nur Grenze der Gemeinde Weiler und der Stadt Bingen, sie war auch Staats- und Kreisgrenze des Landkreises Bad-Kreuznach (Königreich Preußen, Rheinprovinz) und dem Landkreis Bingen (Großherzogtum Hessen, Provinz Rheinhessen). Der Initiator für ein der Gemeindewappen war Matthias Bell V. (1866-1960), Bürgermeister in Weiler von 1928 bis 1939.

Es ist erstaunlich, dass es damals gelang, den berühmten Künstler Gustav Adolf Closs (1864-1938) für den Entwurf unseres Gemeindewappens zu gewinnen. Closs gilt als einer der besten deutschen Heraldiker zur Zeit der Weimarer Republik. Seine Werke sind durch detaillierte, authentische Darstellung und große Symbolkraft gekennzeichnet.

signierte Originalzeichnung ClossDas von Closs signierte Original hat die Grundfarben Rot und Silber. Es zeigt ein Rad mit sechs Speichen und ist vertikal in zwei Hälften geteilt. Im oberen Teil ist das Rad silberfarben auf rotem Feld, im unteren Teil umgekehrt dargestellt. Die Speichen sind jeweils auf einer Seite mit einer Doppellinie verstärkt. Die Grundflächen sind teilschraffiert.

Das Rad ist vom Mainzer Rad abgeleitet und erinnert an die Zugehörigkeit von Weiler zu Kurmainz über viele Jahrhunderte. Die silberne Farbe der unteren Hälfte symbolisiert Wasser, als elementare Voraussetzung für eine Ansiedlung.

Die obere rote Fläche steht für das Land und die diagonal angelegte Teilschraffur symbolisiert den Himmel. Die Teilung und Inversion von Rad und Flächen stehen für viele territoriale Wechsel und der Lage von Weiler in einer Grenzregion.

Dem Künstler Closs gelang es dennoch, auch ein verbindendes Element der geteilten Flächen darzustellen. Bei genauerer Betrachtung erkennt man durch kräuselndes, bewegtes Wasser eine Drehung des Rades im Uhrzeigersinn.

Die Darstellung des Wappens von Weiler hat sich im Laufe der Zeit zu einer abstrahierten (vereinfachten) Form des ursprünglichen Originals gewandelt.

Weitere Information:    Weilerer Heimatnachrichten Heft 45/46, 2011