Termine

Sa. 22. Apr. - Ortsbegehung
(Ortsgemeinde Weiler)

Do. 27. Apr. - Jahreshauptversammlung
(Weilerer Hexen mit Herz)

Fr. 28. Apr. - Jahresausflug ins Sinntal
(Naturschutzgruppe Weiler und Umgebung e.V.)

Fr. 28. Apr. - Jahreshauptversammlung
(Männergesangsverein Liederkranz 1886 Weiler e.V.)

So. 30. Apr. - Maibaumstellen
(Ortsgemeinde Weiler)

Mo. 01. Mai. - Grillfest in der Klamm
(Wanderfreunde Steckeschlääfer)

So. 07. Mai. - Erstkommunion
(Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena)

So. 14. Mai. - Sommerfest
(Freunde der Feuerwehr Weiler)

Mi. 17. Mai. - Fahrt zum Jägerhaus
(Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena)

Do. 18. Mai. - Wallfahrt nach Marienthal
(Katholische Frauengemeinschaft)

Fr. 19. Mai. - Mitgliederversammlung
(CCW - Carneval Club 1956 Weiler e.V.)

Sa. 20. Mai. - Natur am Mittelrhein - Halbtagsexkursion um die Loreley
(Naturschutzgruppe Weiler und Umgebung e.V.)

Erstmals im Jahre 823 wird der Name unseres Dorfes in einer Urkunde des Kaisers Ludwig des Frommen erwähnt, aber Funde in der Gemarkung belegen, dass sich schon seit der Urzeit der Menschheit menschliches Leben regt. Auf einer uralten, bereits von den Kelten benutzten Wegeverbindung, hatten die Römer (52 v. bis 405 n. Chr.) eine moderne Heeres- und Handelsstraße angelegt, die von Mainz über Bingen durch Weiler hinauf über den Hunsrück nach Trier führte. Nur drei Kilometer von Weiler im Wald findet man die freigelegten Reste eines ehemaligen Gutshofes (villa rustica) aus der Römerzeit.

Auf dem Rupertsberg in Bingerbrück baute die Heilige Hildegard im Jahre 1147 das gleichnamige Kloster, nachdem sie als Äbtissin vom Disibodenberg nach Bingerbrück umsiedelte. Heute ist nur noch ein Keller des Klosters erhalten.

Die Mainzer Bischöfe und Erzbischöfe hatten die Ortsherrschaft über Weiler inne, bis die französischen Revolutionstruppen 1792/94 das linke Rheinufer besetzten und 1797 die Nahe zur Grenze zwischen den Departements Donnersberg und Rhein–Mosel wurde.

Der Wiener Kongress von 1815 teilte Weiler endgültig dem Königreich Preußen und Bingen dem Großherzogtum Hessen – Darmstadt zu. Jetzt war die Nahe zur Staatsgrenze geworden.

Mit dem Bau der Eisenbahnlinien an Rhein und Nahe wuchs der Weilerer Ortsteil Rupertsberg schnell und wurde 1892 durch eine königlich-preußische Verfügung unter dem Namen Bingerbrück selbständig, aus der Weilerer Gemarkung ausgegliedert und 1969 in die Stadt Bingen eingemeindet.